logo_animat

KELTENMEDIZIN

info@doc-uni.at

TOP AKTUELL

Akupunktur



Akupunktur

Die Akupunktur als Teil der Chinesischen Medizin basiert auf einer jahrtausende alten Erfahrung. Doch trotz der sehr guten Erfolge, bei kaum auftretenden Nebenwirkungen und breitem Anwendungsgebiet, wird diese Heilmethode erst seit ca. 60 Jahren angewendet.

akupunktur_01

Akupunktur des Armes

 

 

 

 

 

Gesundheit bedeutet, dass Körper, Geist und Seele in einer harmonischen Beziehung zueinander stehen. Um dies zu erreichen, muss die Lebensenergie (Chi), die an allen Vorgängen des Lebens beteiligt ist, frei fließen können. Das Chi steuert Atem, Herzschlag, Stoffwechsel und selbst unsere Gefühle. Es sammelt sich in den Organen und fließt durch Energiebahnen im Körper – die so genannten Meridiane.
Der „große Energiekreislauf“ besteht aus zwölf Meridianen, die symmetrisch in Längsrichtung des Körpers verlaufen, also auf der rechten und auf der linken Körperseite. Überdies gibt es Nebenlinien und Sondermeridiane. Zusammen bilden sie ein weit verzweigtes Netz von Energieleitungen, auf denen die Akupunkturpunkte liegen.

akupunktur_03

Körper mit eingezeichneten
Meridianen und Akupunkturpunkten

 

 

 

 

 

 

 

Jeder Punkt ist einem Organ oder einer Funktion zugeordnet.

Zum Auffinden der Akupunkturstelle – das ist ein Fleck vom maximal drei Millimeter Durchmesser – kann sich der Akupunkteur der Elektronik bedienen. Einziger Unterschied dieser Punkte ist nämlich ein besonders niedriger, elektrischer Hautwiderstand, der mit einem Suchgerät gemessen wird.

Ein wichtiger Aspekt ist die Polarität in allen Dingen: ohne Oben kein Unten, ohne Hell kein Dunkel – das so genannte Yin und Yang. Krankheiten und Beschwerden entstehen, durch ein Ungleichgewicht, eine Disharmonie von Yin und Yang oder durch Blockaden, Stauungen des Chi-Flusses.

Der Energiefluss kann durch äußere Faktoren (Kälte, Wind, Hitze, Gewalt, schlechte Lebensbedingungen) oder innere Faktoren (Angst, Trauer, Stress) blockiert sein.

Das Chi setzt sich zusammen aus dem angeborenen Chi (Erbgut, Konstitution), dem Chi aus der Umwelt, z.B. Sonnenlicht, dem Chi aus der Nahrung und aus dem Abwehr-Chi, das vor Umwelteinflüssen schützen soll.

 

akupunktur_03

Behandelte Hand

 

 

 

 

 

 

 

Die Wirkungsweise der Akupunktur ist heute wissenschaftlich untersucht und in unterschiedlichen Theorien erklärt worden. Abhängig von den jeweiligen Akupunkturpunkten wird beim Einstechen der Akupunkturnadeln die Bildung der körpereigenen Endorphine angeregt, die eine schmerzstillende Wirkung haben. Bei Schmerzen wird durch den Nadelreiz verhindert, dass Schmerzimpulse im Gehirn eintreffen.

Das Hauptanwendungsgebiet dieser sanften Heilkunst ist die Behandlung von Schmerzen aller Art: Kopfschmerzen, Zahnweh, Neuralgien, Rückenschmerzen, Gelenksschmerzen, Übelkeit, usw.

Ein weiteres Anwendungsgebiet ist die Behandlung von Störungen im vegetativen Nervensystem. Dazu zählen Herzklopfen, Nervosität, Schwindel, innere Unruhe, Ängste, usw.

Die Behandlungsform:

Die Nadelung erfolgt schnell und fast schmerzlos. Je nachdem, welche Wirkung erzielt werden soll, ob anregend oder beruhigend, werden die dünnen Nadeln senkrecht, schräg oder horizontal 1-15 mm tief eingestochen.

Ein Sondergebiet ist die Ohrakupunktur. Hierbei liegen alle Einstichstellen am Ohr, da die Ohrmuschel ein Spiegelbild des im Mutterleib liegenden Kindes ist. Somit findet sich im Ohr der ganze Körper mit seinen Korrespondenzpunkten wieder.

Für sehr schmerzempfindliche Patienten und Kinder empfiehlt sich die Behandlung mit dem schmerzlosen Laserstrahl, der durch schwach elektrischen Strom funktioniert.

 

Dr. univ. med. Josef A. Egger  -  Arzt für Allgemeinmedizin  -  A-5721 Piesendorf  -  Grabenweg 35  -  Tel 0043 (0)6549/7442-0  -  Fax -15  -  info@doc-uni.at