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Allergien



Allergien

Die kleine Sabine kann keine Nacht mehr durchschlafen und weint vor lauter Schmerzen. Ihre Haut ist übersät mit nässenden Ausschlägen, die fürchterlich  jucken und brennen. Oft muss ihre Mutter sie festhalten, damit sie nicht wieder ihre schon papierdünne Haut blutig kratzt …

Sabine ist Allergikerin seit sie auf der Welt ist.

Warum bekommen Menschen plötzlich von Bäumen, die es seit Milliarden Jahren gibt und neben denen sie schon Jahrzehnte gelebt haben, plötzlich Ausschläge oder Atemnot. Haben sich die Bäume und Gräser oder die leckeren Erdbeeren geändert oder ist beim Menschen etwas anders geworden?

Allergische Reaktionen hat es immer schon gegeben, aber warum treten sie zunehmend häufiger auf - vor allem in den hoch zivilisierten Ländern? Es wird behauptet, dass die hohe Umweltverschmutzung Hauptauslöser sei.

Eine Studie widerspricht
Zur Zeit des Mauerfalls zwischen West- und Ostdeutschland wurde eine Studie zwischen den beiden deutschen Ländern durchgeführt. Man ging natürlich davon aus, dass Westdeutschland aufgrund seiner besseren und moderneren Lebensweise,  viel besser abschneiden würde, als der „rückständige“ Osten.

Grund dafür war ein für viele überzeugender sozialer Standard Westdeutschlands: Modernere Medikamente - intensiver Antibiotika Einsatz – Massenimpfungen – Früherkennungsmedizin - medikamentöse Fieberunterdrückung als Standard - großartige Hygiene Richtlinien – Abgasbeschränkungen - Filtertechnik - Nahrungs- und Genussmittel in Hülle und Fülle - massive Fluorbeigaben - massiver Jodzusatz im Salz – Vitaminpräparate – Nahrungsergänzungsmittel - weniger Umweltbelastungen!

Die Studie ergab, dass Ostdeutschland weit weniger Allergien zu beklagen hatte!

Da zudem in den Zivilisationsländern, gerade Gegenden mit der reinsten Luft und besten Wohnqualität, die höchste Allergiefrequenz aufweisen, bei gleichzeitiger intensiver medikamentöser Versorgung und Überernährung, so ist die Erklärung wohl hierin zu suchen!

Was aber ist eine Allergie?
Jene Stoffe, die Allergien auslösen, heißen Allergene. Und beinahe jeder Stoff  kann ein Allergen sein. Die Palette umfasst Blütenstaub von Gräsern, Getreide, Bäume, Fische und Meerestiere, Milch, Kleidungsstücke, Gewürze, Reinigungsmittel, Tiere, Parfümstoffe, Konservierungsmittel, usw.

Die Immunabwehr unseres Körpers soll uns gegen fremde Eindringlinge, wie Krankheitserreger, schützen. Diese Erreger nennt man Antigene, beim Allergiker Allergen (weil er überreagiert). Ist nun ein Mensch auf einen bestimmten Stoff empfindlich, das heißt sensibilisiert (siehe Leaky-Gatt-Syndrom weiter unten), wird vermehrt Histamin ausgeschüttet. Das führt zu heftigen Reaktionen des Organismus, da Histamine als hormonelle Botenstoffe diese Abwehrreaktionen organisieren.

Diese Überreaktion fällt je nach Körperbereich unterschiedlich aus:

Atemwege: Asthma, Nasenschleimhautentzündungen, chronische Bronchitis

Haut: Ekzeme, Nesselsucht, Neurodermitis

Vegetatives Nervensystem: Hyperaktivität, Schlaflosigkeit, Migräne

Augen: Bindehautentzündungen, Lidrandentzündungen

Darm: Durchfälle, Entzündungen von Magen und Darm, chronische Verstopfung

Gelenke: Rheuma

Kommt das Immunsystem öfter in Kontakt mit demselben Fremdstoff, so „merkt“ es sich dieses „Allergen“, und beim nächsten Kontakt reagiert die Abwehr viel schneller.


Welche Rolle spielt das Immunsystem?
Aufgabe des Immunsystems ist, die eigene Integrität zu bewahren. Das heißt, das Erbgut des Körpers soll erhalten bleiben, ohne sich mit fremdem Erbgut zu vermischen.

Dementsprechend muss es alle fremdartigen Eiweißpartikel (Nahrungsstoffe, Insektenstoffe, Bakterien, Viren, Pilze, Fremdspeichel, Medikamente aus tierischem oder menschlichem Eiweiß) erkennen, bearbeiten (d.h. unter hohem Energieaufwand „biologisch inaktivieren“) und gegebenenfalls unschädlich zu machen.

Ist das Immunsystem dazu nicht mehr in der Lage - wie beim AIDS-Syndrom - besteht die Gefahr, dass sich fremdartige Eiweißmoleküle mit unserer DNS vermischen (kopulieren) und anschließend vermehren (Klonen). Durch einen Mückenstich (DNA im Speicheleiweiß der Mücke!) würde man ohne das Immunsystem bildlich gesprochen teils zu einer Mücke.

Diese Funktion des Immunsystems ist umso wichtiger, je artähnlicher dieses Eiweiß ist. Dies gilt in erster Linie für tierisches Eiweiß.

Überfordert man den Darm als Barriere zwischen Verdauungsinhalt (u. a. fremde Erbmolekühle) und unseren Blutzellen mit zuviel tierischem Eiweiß (seit 1950 erfolgte eine zusätzliche Mengensteigerung um 10.000 Prozent!), kommt es zu einer Schädigung der immunologischen Schutzschicht. Es entstehen elektronenmikroskopisch kleine Verletzungen der Darmwand. Biologen sprechen vom Syndrom des lecken Darmes (Leaky-Gatt-Syndrom).

In Folge gelangen Fremdeiweißpartikel (Erdbeeren, Blütenpollen, etc.) ins Blut und führen zu einer sofortigen, die eigenen Erbanlagen schützenden heftigen Abwehrreaktion (Allergie). Da die Schleimhaut in Nasen und Nasennebenhöhlen die verlängerte Zone der Darmschleimhaut ist (siehe Verlauf des Dickdarmmeridians), genügt oft der Kontakt mit Blütenpollen etc. in der Nase zur Auslösung dieser Fremdgenabwehrreaktion (Allergie).

Die Darmoberfläche selbst besitzt keine Schmerzfasern (man spürt dort also nichts),degeneriert aber über Jahrzehnte, und zwischenzeitliche Abwehrreaktionen (chronisch-rezitivierende Entzündungen wie Morbus Crohn und Collitis Ulcerosa) münden in Darmfunktionsstörungen, die ihrerseits zu Mangelzuständen (gestörter Flüssigkeitshaushalt, Vitaminmangel, Eisenmangel, etc.) des Körpers führen.

Bei Unterdrückung der Abwehrreaktion kommt es durch Kopulation und Klonung zur Bildung fehlerhafter Zellen (Bluttumore-Leukämien) und anschließend zu degenerativen Prozessen in Organen, bis hin zum zentralen Nervensystem (Kreutzfeld Jakob, Alzheimer, Multiple Sklerose, etc.).

Ebenso kritisch wie tierisches Eiweiß sind jene Stoffe, die normalerweise in der Natur gar nicht vorkommen, wie künstliche Aromastoffe, Plastikspielzeug, künstliche Medikamente, genmanipulierte Nahrungsmittel….

Natürlich spielen auch andere Faktoren eine wichtige Rolle, denn sonst würde jeder allergisch reagieren: Vererbung, ungesunde Ernährung, Stress, mangelnde Bewegung, Impfungen, Medikamente (immunmodulierende Wirkungen durch Antibiotika, Impfungen, Cortison, etc.), Luftverschmutzung und viele andere Einwirkungen.

Wichtiges in Kurzform:

1.Welches Eiweiß ist unserem am ähnlichsten?
Tierische Nahrungsmittel: An erster Stelle steht Menschen- und Affenfleisch. Dann kommen Schweinefleisch, Rindfleisch, Milch und Milchprodukte, Pferdefleisch, Schafe, Geflügel, Reptilien, Fische und Meerestiere.

2. Warum  wissen wir, dass die Ernährung als Auslöser an erster Stelle steht?
Weil fast alle Patienten  allein durch die Nahrungsumstellung (Eiweiß-Karenz!) eine sichtbare Besserung der allergischen Reaktionen erfahren!

3. Therapien, die individuell dem Patienten angepasst werden:

Weitere Therapien je nach Beschwerden des Patienten.

 

Dr. univ. med. Josef A. Egger  -  Arzt für Allgemeinmedizin  -  A-5721 Piesendorf  -  Grabenweg 35  -  Tel 0043 (0)6549/7442-0  -  Fax -15  -  info@doc-uni.at