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KELTENMEDIZIN

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Allgemeine Grundlagen



Entgegen aller medizinischen und sozialen Bemühungen stagniert seit 1991 in Europa die Lebenserwartung und nimmt sogar ab. 120 Jahre sind nach Aussagen der Genforscher und der chinesischen Medizin möglich. Fakt sind aber nur 73 Jahre. Dafür zahlen wir eine Unmenge von Pensionsbeiträgen. Gestiegener Lebensstandard und technischer Fortschritt konnten keine wesentliche Änderung bewirken, obwohl natürlich im Bereich der Unfallmedizin und der Rekonstruktiven Medizin sehr gute Hilfe angeboten werden kann.

Steigende Umweltbelastung und minderwertige Nahrung richten verheerende Schäden an. Jeder weiß, dass schlechter Treibstoff, minderwertige Öle oder ungepflegte mechanische und elektronische Teile ein Auto schneller kaputtmachen kann. Jeder vernünftige Autobesitzer setzt hier auf Vorsorge und macht regelmäßig vorbeugend Checks mit Ölwechsel usw.  Der Mensch selbst scheint hier von sehr viel geringerem Wert zu sein: Von Vorsorge in der Gesundheit keine Spur.

 Wenn überhaupt, erfolgt eine Reaktion nur dann, wenn unhaltbare Krankheitssymptome Angst machen. Selbst dann ist man höchstens bereit ein paar Pillen oder  eine kleine Operation anzunehmen. Eine Änderung der Lebens- und Ernährungsweise wird kaum durchgeführt. Dieses Fehlverhalten bedingt eben dann die verkürzte Lebenserwartung. Wem dies egal ist, muss sich die Frage gefallen lassen, warum er Unsummen an Pensionsbeiträgen und Lebensversicherungen einzahlt, wenn er ohnehin nur einen kleinen Teil verbrauchen kann!

Allergien, Hautausschläge, Infektanfälligkeit, Tumorneigung, Leistungsabfall, Konzentrationsstörungen, Schwermütigkeit und eine Reihe anderer Leiden sind von Funktionsstörungen der Darmwand verursacht. Würde man eine Portion artfremdes Eiweiß, z. Beispiel püriertes Schweinefleisch in die Vene injizieren, so sind schwere Organschäden oder sogar der Tod durch allergischen Schock die Folge. Unser intaktes Immunsystem ist verantwortlich für solche Abwehrreaktionen. Es schützt unsere Erbanlagen zeitlebens vor ungewollter Veränderung.  
Würde die Immunabwehr bei einem Bienenstich versagen, so könnten sich die artfremden Gene der Biene mit unseren eigenen Erbanlagen vermischen: Innerhalb weniger Monate würden Teile unseres Körpers bienenähnliche Eigenschaften annehmen. Diese genetische Vermengung funktioniert in der Gentechnik ja auch nur dann, wenn es gelingt, die Immunabwehr auszuschalten, indem nur einzelne isolierte Zellen zusammengebracht werden.

Nun wird aber normalerweise kein Schweinefleisch in die Vene eingebracht, aber wir essen sehr viel davon. Der Darm als Verdauungs- und Isolierkanal muss dieses Eiweiß verarbeiten. Mit einer aufwendigen Technik verhindert er, dass komplexe artfremde Eiweißmoleküle in unseren Blutkreislauf gelangen und dort langfristige Schäden oder allergische Reaktionen auslösen. Ganz ausgebreitet hat der Darm die Größe eines Fußballfeldes. Beginnend mit den Tonsillen (Mandeln) im Rachen, sitzen hunderttausende von Lymphknotenpaketen als Abwehrstationen am Grund unserer Darmzotten und wirken in ihrer Gesamtheit wie ein Schutzanzug. Genau so, wie aber ein Anzug durch all zuviel Belastung beschädigt und löchrig werden kann, passiert dies auch beim Darm. Die Menge an tierischem Eiweiß hat sich in den letzten Jahrzehnten enorm gesteigert. Wenn man bedenkt, dass alle Nahrungsmittel  mit Eiklar, Milchprodukte (inkl. Schokoladeprodukte), Meerestiere, Wurst, Fleisch, etc.  zum tierischen Eiweiß gehört, kann leicht erraten werden, dass die Belastung im Sinne einer Abnützung die Regenerationskraft unserer Gewebe übertroffen hat. Das Weglassen der Fette hat „Magerprodukte“ hervorgebracht, welche umso mehr tierisches Eiweiß enthalten, eine Eiweißexplosion!
 

 

 

 

 

Trinken nicht vergessen!

 

 

 

 

Diese Fehlbelastung führt nun zum Syndrom des „lecken Darmes“. Defekte in der Darmschleimhaut, wie beispielsweise der Verlust der Zotten (Zottenatrophie) bauen die Barriere teilweise ab und grobe Moleküle gelangen mit ihrer schädigenden Wirkung in den Körper, wo sie vielfältige Symptome auslösen können. Je nach Größe der Löcher können so die verschiedensten Allergien verursacht werden. Auf diese Weise wird z.B. eine Erdbeerallergie durch Aufnahme von zu viel tierischem Eiweiß verursacht!

Eine Anfälligkeit für Infekte oder Tumore hat ebenfalls ihren Ursprung im Darm. Wer beispielsweise an wiederkehrenden Infekten der Nebenhöhlen leidet, muss den Darm sanieren. Die Kieferhöhle ist nämlich die Alarmzone des Darmes!

Nun braucht aber der Mensch Eiweißstoffe. Da die Ähnlichkeit der pflanzlichen Eiweiße mit unseren Erbanlagen und somit die Chance einer genetischen Verbindung sehr gering ist, braucht der Darm auch kaum Abwehrarbeit aufzuwenden. Je artfremder das Eiweiß unserem Körper ist, desto weniger Belastung! 
Pflanzen, Fische, Reptilien, Geflügel, Rind, Schweinefleisch, Affenfleisch wären eine grobe Reihung nach Ähnlichkeit mit menschlichem Eiweiß. Kannibalismus, wie er sogar noch bis in die fünfziger Jahre bei Stämmen Neuguineas vorgekommen ist, hat dort schon damals zu BSE – ähnlichen Erkrankungen geführt.

Es werden aber nicht nur ungebetene Stoffe in den Körper eingelassen, sondern auch die Entgiftungssysteme des Darmes gestört. In der Folge werden die Nieren überbelastet und der Körper muss manche Müllstoffe über die Lunge (besonders fettlösliche Gifte) oder Haut ausscheiden. Ersteres wirkt sich in häufigen Bronchitiden aus. Zweiteres führt bei genetisch veranlagten Menschen zu Entzündungen.
 

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Geschmacksspender: frische Kräuter

 

 

 

 

Ekzeme, Neurodermitis und andere Ausschlagkrankheiten sind die Folge.  Rheumatische Krankheiten, die Gicht als bekanntestes Beispiel und alle Formen von Gelenksdegeneration („Abnützung“), deuten schon auf schwere Ablagerungen und Übersäuerungsmechanismen hin. Kontinuierliche Schädigungen führen letztlich zu Ausschaltungen großer Teile des Immunsystems (Krebserkrankungen oder AIDS etc...) Natürlich ist von der Veranlagung her nicht jeder Mensch gleich belastbar! Lastwagen, Ferrari oder Kleinwagen!
Bei erworbenen oder angeborenen Defekten der Erbanlagen spielen Faktoren wie Genmanipulation, Setup-Infektionen, Impfungen, mutagene Umweltgifte und medikamentöse Einwirkungen eine entscheidende Rolle.
Mit speziellen Methoden, wie beispielsweise der Dunkelfeldmikroskopie können aus einem Tropfen Blut Übersäuerung, Eiweißüberlastung, Belastungen durch Bakterien, Viren, Pilze oder Schwermetallbelastungen gedeutet und entsprechende Therapievorschläge abgeleitet werden. Verklebungen der Blutkörperchen deuten auf Neigung zu Thrombose, Embolien, wie Schlaganfall oder Herzinfarkt hin. Somit können lange Jahre vor dem Auftreten der körperlichen Symptome Risikopatienten erkannt werden. Eine konsequente Lebensumstellung mit Schwerpunkt auf Ernährung verhindert das Auftreten dieser körperlichen Gebrechen. Einen  wesentlichen Beitrag stellen die immer wieder angebotenen Fastenwochen dar, wo Ausbildung, Entschlackung und Spaß bei durchgehender ärztlicher Begleitung angeboten wird. Nächste Folge zum Thema Ernährung: „THERAPIE MIT LEBENDEN MAKROMOLEKÜLEN“

 

 

Dr. univ. med. Josef A. Egger  -  Arzt für Allgemeinmedizin  -  A-5721 Piesendorf  -  Grabenweg 35  -  Tel 0043 (0)6549/7442-0  -  Fax -15  -  info@doc-uni.at