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Ernährung aus Sicht der TCM



Ernährungsheilkunde nach der TCM

Die Ernährungsheilkunde bildet eine der wesentlichen Säulen im Gesamtsystem der TCM. Die Bedeutung die diesem Bereich beigemessen wird rührt daher, dass die Nahrung als die nachgeburtliche Quelle des Qi – unserer Lebensenergie - betrachtet wird. Dementsprechend wurden nicht nur die Nahrungsmittel selber in ihrer Wirkung eingehend studiert, sondern es wurde im alten China (wie auch in den alten medizinischen Systemen des Westens) auch dem Verdauungstrakt als dem Ort der Umwandlung der Nahrung in körpereigene Stoffe höchste Aufmerksamkeit geschenkt.

So gab es eine sehr bedeutende Schule innerhalb der TCM, die genau den Verdauungstrakt mit Milz und Magen in den Mittelpunkt ihrer Betrachtungen rückte und als „Schule der Mitte“ bekannt wurde. Der wichtigste Vertreter dieser Richtung war Li Dong Yuan, der sein Wissen in dem richtungsweisenden Werk „Abhandlung über Milz und Magen“ (Pi Wei Lun) zusammenfasste.

Grundsätzlich liegt die Arbeit der TCM immer im Ausgleich bzw. der Vermeidung von Extremen. So auch in der Ernährung. Dementsprechend werden im Zuge einer Ernährungsberatung zunächst Fülle- und Leere-Zustände festgestellt und darauf abgestimmt Nahrungsmittel empfohlen. 

Genau genommen bildet diese Auswahl geeigneter Nahrungsmittel in unserem Kulturkreis erst den zweiten Schritt einer effizienten Ernährungstherapie. Denn auf Grund verschiedener Gegebenheiten liegt der Kern des Problems punkto Ernährung in erster Linie in der Überernährung, einem grundsätzlichen Zuviel, wo die Frage: „Ein Zuviel wovon?“ bereits sekundär ist.

Zunächst geht es um eine generelle Reduktion der Essmengen. Denn das Übermaß in unserer Ernährung führt mit der Zeit zu einer Beeinträchtigung der Funktion v.a. der Verdauungs- und Ausscheidungsorgane. Wir leben jedoch nicht von dem, was wir essen, sondern von dem, was wir verdauen. So führt das Zuviel zunächst im schlimmsten Fall zu unerwünschten Fettpölstern und Übergewicht. Entscheidender aber ist die Schädigung der Verdauungsorgane, die in der Folge nicht – oder nicht mehr in ausreichendem Maße – in der Lage sind, die zugeführte Nahrung zu verstoffwechseln. Die Folge ist, das einerseits noch mehr Abfall im Körper entsteht, der Mangels der Kapazität der Ausscheidungsorgane im Körper deponiert werden muss und früher oder später zu Problemen führt (z.B. in Form von Gicht und Rheuma).
Andererseits führt der mangelhafte Stoffwechsel zu Mangelerscheinungen im Körper. Um es noch deutlicher zu machen: Mangelerkrankungen in unserem Kulturkreis entstehen nicht, weil zu wenig von den Stoffen zugeführt wird, sondern weil wir zuviel essen!

Der erste Schritt Richtung Gesundheit liegt in den meisten Fällen daher in einer Reduktion der Essmengen und einer gleichzeitigen Sanierung des Verdauungstraktes.

 

Leistungen

1. Schnupperberatung

    Einfache Ernährungsberatung auf Basis einer kurzen Befundung mit Erklärung wichtiger allgemeiner Ernährungsprinzipien und grober individueller Ernährungsänderungen.
    Dieses Angebot richtet sich an Klienten, die einfach einmal ihr Ernährungsverhalten grob überprüfen wollen und dabei ein bisschen die Methode und/oder den Therapeuten kennen lernen wollen.

Dauer: rd. 1 Stunde

2. Detailierte Ernährungsberatung

    Ausführliche Ernährungsberatung auf Basis einer eingehenden Analyse mittels Puls- und Zungendiagnose und einer ausführlichen Anamnese. Als Ergebnis erhalten Sie eine mündliche und schriftliche Auflistung all jener Nahrungsmittel, die für Sie besonders empfehlenswert sind sowie jener Nahrungsmittel, die Sie besser meiden, oder zumindest reduzieren sollten.
    Wenn notwendig, erhalten Sie auch eine Teerezeptur zur Unterstützung der diätetischen Maßnahmen.

Dauer: rd. 2 Stunden

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Dr. univ. med. Josef A. Egger  -  Arzt für Allgemeinmedizin  -  A-5721 Piesendorf  -  Grabenweg 35  -  Tel 0043 (0)6549/7442-0  -  Fax -15  -  info@doc-uni.at