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Schröpfen



Schröpfen

Das Schröpfen ist eine uralte Naturheilweise, die schon 3300 v. Chr. In Mesopotamien angewendet wurden.

Es ist eine Reiztherapie, die die körpereigene Abwehr des Patienten in hohem Maße stimuliert.

Die wichtigsten Schröpfzonen liegen auf dem Rücken des Patienten.

Wenn man den Rücken eines gesunden Menschen betastet, finden sich nirgends Verhärtungen, schlaffe, tote Stellen oder sulzige Einsenkungen, anders bei einem kranken Menschen. (z.B. Verhärtungen und Verspannungen in der oberen Hals- und Brustwirbelsäule deuten auf  Entzündungen im Rachenbereich hin).

Beim heutigen Schröpfen wird ein Glas- oder Metallschröpfkopf verwendet. Wo sich nun die Haut an die Schröpfköpfe ansaugt, entsteht ein starker Blutzufluss, zu erkennen an der blauroten Verfärbung. Je nach Saugdauer, die im Normalfall zwischen 10 und 15 Minuten liegt, kommt es zum Austritt von Blutkörperchen aus den Kapillaren.

Die Schröpfkopfbehandlung bewirkt insofern eine Umstimmung, als das Immunsystem auf Krankheitsstoffe aufmerksam wird, die es vorher toleriert hat.

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Schröpfen auf dem Rücken

 

 

 

 

Trockenschröpfung:

Dabei wird der Schröpfkopf aufgesetzt, ohne dass vorher die Haut angeritzt wird. Diese angesaugten Schröpfköpfe haften solange, bis an dieser Stelle Flüssigkeit (Lymphe) austritt oder sich die Haut bläulich verfärbt. Es wird vor allem bei Menschen mit magerer, schwächlicher Konstitution mit niedrigem Blutdruck angewendet.

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Trockenschröpfen

 

 

 

 

Blutige Schröpfung:

Hierbei wird die Haut an bestimmten Stellen geritzt, wo die Schröpfköpfe aufgesetzt werden, in die sich das Blut entleert. Dadurch bewirkt man eine stark positive Wirkung auf das Zirkulieren von Blut und Gewebsflüssigkeit und die Durchblutung der Körpergewebe wird deutlich verbessert.

Es hat in etwa die Wirkung einer Eigenblutbehandlung. Durch diesen Eingriff fließt das Blut nicht mehr in den gleichen Bahnen und wird vom Immunsystem als Fremdkörper wahrgenommen.

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Schröpfgläser

 

 

 

 

Anwendung des Schröpfens:

  • Durchblutungsstörungen
  • Gelenkserkrankungen
  • Magen- und Darmstörungen
  • Verdauungsstörungen
  • Blasenfunktionsstörungen
  • Wechselbeschwerden
  • Bluthochdruck
  • Stress
  • Kopfschmerzen

Von entscheidender Bedeutung für die optimale Wirksamkeit des Schröpfens ist die Beachtung der Mondphasen: bei abnehmenden Mond.

 

Dr. univ. med. Josef A. Egger  -  Arzt für Allgemeinmedizin  -  A-5721 Piesendorf  -  Grabenweg 35  -  Tel 0043 (0)6549/7442-0  -  Fax -15  -  info@doc-uni.at