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KELTENMEDIZIN

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Set up der Infekte



Setup der Infekte

Die Medizin als „Kampflehre“

Die bisherige Infektionslehre geht davon aus, dass durch eine Vermehrung von Krankheitserregern  (Bakterien oder Viren etc.) am oder im menschlichen Körper Schaden entsteht. Diese Keime werden tendenziell als Feindbild  betrachtet. Man spricht generell von Krankheitserregern. Zu deren  Bekämpfung hat die pharmakologische Industrie ganze Arsenale an Antibiotika, Virostatika und anderen Desinfektionsmitteln entwickelt. Es scheint, dass das menschliche Überleben nur mehr durch das Bekämpfen dieser Krankheitserreger gesichert werden kann. Nachdem diese vielen Pharmazeutika erst seit einem halben Jahrhundert eingesetzt werden, ist es beachtlich, dass sich die Menschheit bis dahin trotzdem vermehren und entwickeln konnte. Auch die Tatsache, dass Haut und Schleimhäute auf das Vorhandensein der verschiedensten Keime angewiesen sind, kann den Feindbildcharakter nicht abschwächen. Noch in den siebziger Jahren vertrat man die wissenschaftliche Meinung, dass Zellulose und Pektin keine Kalorien hätten und diese Stoffe daher als ideale Nahrung zur Gewichtsreduktion eingesetzt werden könnten. Man argumentierte, dass dem Menschen das zur Aufspaltung dieser Stoffe benötigte Enzym fehle. Das war eine Seite der Wahrheit. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Wissenschaftler schlichtweg die Tatsache vergessen hatten, dass die menschlichen Darmbakterien sehr wohl in der Lage sind, diese Stoffe zu Kalorien weiterzuverarbeiten.

Das Prinzip des Dualismus!

Nun hat bekanntlich jedes Ding zwei Seiten. Jedes noch so unangenehme Ereignis kann situationsbedingt einen anderen Zustand positiv beeinflussen: Im Prinzip des Dualismus braucht jede positive Eigenschaft eine negative Gegenseite, um überhaupt existieren zu können. Wie es ein negativ geladenes Ion allein nicht geben kann, können auch die Eigenschaften gut - böse, hell - dunkel, hoch - tief, etc. ohne ihre Gegensätze nicht existent sein. Es ist daher nahe liegend, dass auch den so genannten Krankheitserregern ebenso viele positive Reaktionen im menschlichen Körper nachgewiesen werden können. In der Entwicklung der Medizin hatte man es sich bisher noch leisten können, diese andere Seite zu vernachlässigen. Dies wohl deshalb, weil man mit den antibiotischen Mitteln ohnehin nur eine wenig spezifische Bekämpfung der Keime durchführen konnte, und durch den massiven Einsatz  dieser Mittel leicht das Maß und die Übersicht verlieren konnte. Jetzt, wo in den Industrieländern die Lebenserwartung nur mehr minimal gesteigert werden kann, weiters durch die massive Verwendung von Antibiotika die Probleme der Resistenzentwicklung ansteigen, und die Störungen immunologisch abhängiger Krankheiten wie Allergien, Neurodermitis etc. massiv zunehmen ( 1960: 2%, 1990: 30%)  scheint eine umfassendere Betrachtung der Aufgaben von Keimen notwendig. Dies umso mehr, als in einer deutschen Studie die Umweltbelastung als bis dato vermutete Hauptursache zurückgenommen werden musste. Die Forschungen im Genbereich beschleunigen diese Dringlichkeit.

„Zufällige“ Ereignisse!  Oder nur noch nicht erklärbar?

Vor mehreren Jahren hatte ich in meiner ärztlichen Praxis ein Schlüsselerlebnis. Eine Patientin erzählte mir, dass sie schon mit einem schweren epileptischen Anfallsleiden geboren wurde, welches selbst durch starke Beruhigungsmittel schwer zu unterdrücken war. Mit sieben Jahren erfuhr sie eine FSME-Infektion infolge eines Zeckenbisses. Drei Wochen lang litt sie unter heftigsten Schmerzzuständen (Meningoencephalitis), und es war keinesfalls sicher, ob sie diese Infektion überleben würde. Sie überstand diesen Prozess mehr oder weniger unbeschadet. Äußerst bemerkenswert erschien ihr die Tatsache, dass sie ab diesem Zeitpunkt keine epileptischen Anfälle hatte und auch keine Anti-Epileptika benötigte. Die behandelnden Ärzte hatten für dieses Phänomen keine Erklärung und taten dies, wie in wissenschaftlichen Kreisen üblich, als Zufall ab.  Meine konventionelle Ausbildung als Schulmediziner machte es mir ebenfalls  schwer, einen kausalen Zusammenhang zwischen FSME-Infektion und dem Sistieren der Epilepsieanfälle herzustellen.

Der Zweifel und das Umdenken!

Doch ich war hellhörig geworden. Als wissenschaftlich denkender Mensch, bin ich der Meinung, dass es für so genannte „Zufälle“ eine Erklärung geben muss. Ich wurde zunehmend kritischer gegenüber den mir auf der Universität widerspruchslos eingeimpften Ansichten der Infektionslehre. Ihre Widersprüchlichkeiten begannen mir verstärkt aufzufallen. Im gleichen Maße wurde ich zunehmend sensibler gegenüber den Erfahrungsberichten meiner zahlreichen Patienten. Ich begann Erfahrungen über die Möglichkeit zu sammeln, dass für bestimmte Krankheitsbilder der Kontakt (Infektion) mit spezifischen Erregern eine therapeutische Rolle spielt. Impfnebenwirkungsmeldungen lieferten die Datengrundlage! Zunehmend erhärtete sich für mich der Verdacht, dass die, bei bestimmten Krankheiten auftretenden, speziellen Komplikationen nicht Ausdruck von zufälligen und situationsbedingten Organmanifestationen der Infektion sind, sondern durch die Infektion  lediglich spezifische Defekte (angeboren oder erworben) in der chromosomalen Ordnung sichtbar werden.

Konkretes Beispiel!  „Spezifische Komplikationen“!

Mumps (Paramyxoviren):
Hier ist die genetische Veranlagung der Ohrspeicheldrüse eng mit der Bauchspeicheldrüse und den Keimdrüsen gekoppelt. Dementsprechend treten bei Vorschädigung Pancreatitis oder Ophoritis (bzw.Ovariitis) als mögliche Komplikationen auf! Andere Beispiele wären Myocarditis oder Polyneuropathie bei Diphtherie (Corynebacterium d.) usw.

Krankheitserreger gleichzeitig Servicespezialisten der Genanlagen!

Nachdem bestimmte Krankheiten durch Infektionen ausheilen, stellen diese Keime sozusagen eingeladene Reparaturtrupps dar, welche als Spezialisten bestimmte Genabschnitte kontrollieren und mit Hilfe  ihrer spiegelbildlichen, genetischen Teilkonstellation wiederherstellen. Ihre Genabschnitte müssen mit den Anteilen der menschlichen chromosomalen Sequenzen parallele Entwicklungen durchlaufen. Wahrscheinlich wird so die Evolution gegenseitig kontrolliert, beeinflusst und vor degenerativen Einflüssen (UV Licht, radioaktive Strahlung etc...) geschützt. Der Mensch wäre ohne diese Keime vermutlich längst ausgestorben. Das Lebewesen Mensch konnte sich nur in enger Kooperation mit den Keimen entwickeln. Die Frage ist zu stellen, ob großräumige Genabschnitte sozusagen eine Synthesis der spezifischen genetischen Strukturen unserer „Krankheitserreger“ darstellen.

Ein neues Arbeitsgebiet!

Seither liegt der Schwerpunkt meiner Arbeit im Herstellen der Zusammenhänge zwischen den Phänomenen der einzelnen Krankheiten, und dem meiner Ansicht nach immer damit verbundenen Veränderungen der genetischen Konstellation. Da die Auseinandersetzung unseres Organismus mit der Umwelt (Nahrungsaufnahme, Verdauung, Ausscheidung, etc.) zweifelsohne im immunologischen Bereich liegt bezeichnete ich mein Forschungsprojekt als Institut für Immungenetik. Ich begann mich auf Erkrankungen wie Allergien, Neurodermitis und andere Hautphänomene, Tumorerkrankungen, Störung der Infektabwehr (Aids, etc.), Erkrankungen des Nervensystems (Epilepsie, MS, etc.) zu spezialisieren. In diesem Zusammenhang war ich auch mit den Auswirkungen von Impfungen zunehmend konfrontiert.:

Unspezifische „Komplikationen“!

Neben den spezifischen Nebenwirkungen existieren auch so genannte unspezifische Symptome wie Fieber, Meningitis, Meningoencephalitis, welche wahrscheinlich nur den Schweregrad der genetischen Schädigung beim Reparaturversuch darstellen.

Unspezifische NW stellen unter anderem die lokale Erwärmung im Zentralnervensystem dar, welche durch den Reparaturprozess zwangsweise entsteht. Diesen sollte durch geeignete therapeutische Maßnahmen entgegengewirkt werden, ohne den Setup-Prozess der Keime zu stören.

„Auswachsen“ einer Krankheit=Ausdruck einer
genetischen Reparatur!

 Gelingt die Reparatur eines defekten Genabschnittes, so verschwindet die angeborene oder erworbene Krankheit kausal. Bei verschiedensten Krankheiten wie Neurodermitis etc. haben wir Ärzte immer die unwissenschaftliche Erklärung „das wächst sich aus“! gewählt, anstatt die genetische Bereinigung durch zwischenzeitliche Infektionen ins Kalkül zu ziehen.  

Teilheilung und Auslösung von Symptomen! Die Triggerung!

Je nach Vorschaden kann auch eine Teilheilung erfolgen. Ist der genetische Defekt unter der Voraussetzung, das reparierende Keimpotential sei intakt, irreparabel, so tritt keine Änderung beziehungsweise sogar eine Verschlechterung oder Auslösung einer Krankheit ein. Der Defekt kann allerdings im Genbereich schon lange vorher bestanden haben.

Blendeffekt Impfungen: Inkompetente Handwerker!?!

Solche Schübe können beispielsweise auch durch nicht mehr intakte Keime, wie es bei Impfungen (Totimpfstoffe) der Fall ist, ausgelöst werden. Hier allerdings treten Komplikationen auch nur bei genetischer Vorschädigung ein. Spezifische Komplikationen, bzw. Nebenwirkungen können also sowohl bei Befall durch Krankheitserreger, als auch durch Impfungen, nur bei entsprechender genetischer Vorschädigung getriggert werden. Der schützende Effekt bei Impfungen wird allerdings unter dieser Annahme in Frage gestellt. Immerhin sind die Probanden, welche keine Impfnebenwirkungen erleiden, nach dieser neuen These auch durch Krankheitserreger nicht gefährdet. Würde die Meldung der Impfnebenwirkungen lückenlos durchgeführt, dann wäre bei einem beobachteten Bevölkerungskollektiv die Zahl der Impfkomplikationen gleich jener, welche durch natürliche Krankheitserreger ausgelöst wird.  

  

Lösung:

Neue Art von Impfstoffen - Gleichzeitig Gentherapeutika?

Unvollständige Forschungen?

Hier sollte man auch epidemiologische Studien genauer analysieren. Immerhin haben sich Krankheiten, wie die Pest, ohne Impfmaßnahmen eingedämmt, und die Tuberkulose ist ebenfalls vor Einführung der Impfungen durch andere Maßnahmen abgeklungen!

Täglich neue Erkenntnisse!

Dass die Wissenschaft aus Vermutungen besteht, welche scheinbar bewiesen werden und dennoch jederzeit umkehrbar sind, möchte ich anhand eines bekannten Beispieles veranschaulichen: HELICOBACTER PYLORI ist ein Keim, der für das Entstehen von Magenproblemen verantwortlich gemacht wird. Man hat herausgefunden, dass dieser Keim häufig bei Gastritis, Geschwüren und Magenkrebs vorgefunden wird. Es wurde auch berichtet, dass die Magenbeschwerden nach Einnahme eines keimtötenden Medikamentes eine Zeitlang verschwinden. Man hat daraus geschlossen, dass dieser Keim logischerweise diese Magenkrankheiten verursachen müsste. Allerdings findet man den Keim in einigen Fällen nach einiger Zeit wieder bei dem behandelten Menschen vor. Wir müssen uns dazu bekennen, dass heute bei mikroskopischen oder chemischen Untersuchungen immer nur Momentaufnahmen betrachtet werden können.

Huhn oder Ei! 

Man findet zwar den Keim, kann aber nicht nachvollziehen was zuerst da war: Der Krankheitserreger, eine kaum messbare Stoffwechselstörung, eine mikroskopisch kleine Verletzung, oder ein paar winzige Fremdkörper aus der Umwelt, oder ein Vorschaden im Genbereich des Verdauungstraktes.

Mikrokosmos-Makrokosmos! „Der überfallene Hirsch!“

Da man ohne Änderung der Denkrichtung nicht zu neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen kommen kann, habe ich anhand von Beispielen aus dem täglichen Leben dieses Umdenken meinen weiteren Überlegungen vorangestellt: Findet man im Wald den Kadaver eines Hirsches, der hinten schon völlig zersetzt ist und keinerlei Rückschlüsse auf die Todesursache zulässt, so käme trotzdem niemand auf die Idee, die am Hirschkadaver massenweise gefundenen Bakterien, Viren, Pilze... als Todesursache festzustellen. Kein Wissenschaftler würde sagen:“ Dieser Hirsch wurde heimlich von auf der Lauer liegenden Bakterientrupps angefallen und zur Strecke gebracht!“ 
In der Medizin kann man zwar auch nie die eigentliche Grundursache feststellen, weil man immer nur Momentaufnahmen hat, trotzdem handeln wir Ärzte immer so, dass aus der Übersichtsperspektive der Eindruck entsteht, die Krankheitserreger würden immer nur als Überfallkommando arbeiten.

Resultierende Effekte oder Ursachen!
Bekämpft die Medizin den Boten?

Nun wieder zurück zum Helicobacter Pylori: Ich gehe davon aus, dass viele körperlich sichtbare Veränderungen am menschlichen Körper auch mit funktionellen Veränderungen der Chromosomenstruktur einhergehen, und der Helicobacter Pylori nicht die Ursache für Magengeschwüre darstellt, sondern nur verzweifelt und möglicherweise über Jahrzehnte hin versucht diese zu bereinigen. Dass diese Krankheitserreger bei ihrer Arbeit auch unangenehme Nebenwirkungen, mit zusätzlichen Schmerzen, lokalen Entzündungen, Gewebeläsionen etc. erzeugen, und sie am „Tatort“ gefunden werden, beweist diese noch lange nicht als primäre Ursache. Würde man die medizinische Denkweise auf die Justiz übertragen, so müsste man viele Kriminalbeamte, Notärzte, Priester als Mörder verdächtigen. Wir tun dies aber nicht, weil wir hier meist die Vorgeschichte kennen!  

Dazu ein weiteres anschauliches Beispiel: Findet man unter den Trümmern eines Hauses, welches aufgrund seiner Baufälligkeit eingestürzt ist, eine Menge an Handwerkern, so würde man wohl annehmen, dass dieses Haus wegen seiner völligen Baufälligkeit eingestürzt ist. Die Handwerker hatten wohl vergeblich versucht, das Unglück zu verhindern.  Auch weiß jeder, der jemals gebaut hat, dass Handwerker „Nebenwirkungen“ verursachen: Sie machen Lärm, sie erzeugen Schmutz und damit großen Reinigungsaufwand, sie erfordern Mitarbeit, und behindern damit unsere Freizeitdisposition, sie kommen gelegentlich nicht, wenn man sie braucht, sie verursachen hohe Kosten, sie machen durch ihre Arbeit gelegentlich Folgereparaturen notwendig (Arbeitskomplikationen!?) usw. Kein Mensch würde jemals auf die Idee kommen, deshalb generell Handwerker als Feindbild zu betrachten, und sie sobald man ihre Nebenwirkungen bemerkt, zu vernichten. Natürlich kann es Situationen geben, wo die Arbeit aus anderen wichtigen Gründen verschoben werden muss. Hier müssen also die Handwerker vorübergehend ihre Arbeit unterbrechen.

Vom Handwerk zum Kunsthandwerk Medizin!

Parallel betrachtet wird es auch immer Momente geben, wo Antibiotika eingesetzt werden müssen. Die heute übliche lockere Handhabung, ohne genaue Voruntersuchung, wird allerdings nicht nur aus Gründen der Resistenzproblematik schon bald der Vergangenheit angehören. In Zukunft wird mit noch zu entwickelnden Methoden, in all diesen Fällen,die genetische Struktur (for survey critical aberration ) und der eventuelle Vorteil einer Infektion, vor dem Einsatz keimtötender Mittel, untersucht werden müssen.

Antikörper - Nur Kampftrupps oder regulierende Signale?!

Auch die Rolle der Antikörper muss neu überdacht werden. Bisher ist man davon ausgegangen und hat auch alle immunologischen Tests dahingehend interpretiert, dass es Hauptaufgabe, der nach einer Infektion entstehenden Antikörper (s.Memory cells) wäre, im Falle eines erneuten Befalls mit demselben Erregers diesen schnell zu binden und damit eine Zweitinfektion bestenfalls zu verhindern.  Zusätzlich benutzen wir das Vorhandensein von Antikörpern um eine stattgefundene Infektion nachweisen zu können. Letzteres wird auch in Zukunft als Methode zunehmend an Bedeutung gewinnen.  Die Aufgabe der Antikörper als bereitgehaltenen „Abfangjäger“ würde ich allerdings nicht mehr so sehen, sondern vielmehr als Signal, um den gleichartigen  „Setup-Keimen“ zu signalisieren, dass ein „Setup“ im genetischen Bereich bereits stattgefunden hat und ein erneuter Check überflüssig wäre. Allerdings ist es möglich, dass aufgrund wiederholter genetischer Schädigungen sehr wohl ein zweites oder wiederholtes Setup mit demselben Erreger notwendig ist. Die Antikörper werden dann durch spezifische Signale der gestörten Chromosomenabschnitte überlagert und die zuständigen Keime regelrecht zur Arbeit angelockt, bzw. ein Arbeiten im Genbereich durch Deblockierungen von Sicherungen zu zulassen. Letztere Annahme erfährt durch aktuelle Erkenntnisse (NIK Gen, Weizmann Institut in Rehovot, Studienleiter David Wallach, Artikel im „Nature“) zunehmende Verstärkung. Das wäre auch die Erklärung dafür, dass manche Infektionen, trotz positiver Antikörpertiter, wiederholt auftreten, wie am Beispiel der chronisch rezividierenden oder persistierenden Verläufe von Hepatitiden etc. gezeigt werden kann. Ist der AK-Titer unmittelbar nach einem Infekt sehr hoch, reichen die Überlagerungssignale nicht aus. Dies ist sehr sinnvoll, denn eine kurzfristige, erneute „Infektion“ könnte den Organismus überfordern! Gelingt es dem Keim nicht, einen genetischen Defekt zu beheben, weil der Genschaden die Reparaturfähigkeiten des Keimes überschreitet, so ist ein zunehmender Organschaden unvermeidbar.

Wer sichert die Funktionalität des genetischen Systems?

Damit solche Schäden nicht auf die Nachkommenschaft weitervererbt werden, wird zum Schutze der Arterhaltung die genetische Funktion der Sterilität mitblockiert. Diese Ursachen müssen also in Zukunft bei männlichen oder weiblichen Sterilitätsproblemen untersucht werden. Einfach mit extra korporalen Befruchtungsmethoden diese Sicherungen zu umgehen, wird sich langfristig auf die genetischen Anlagen unserer Nachkommen fatal auswirken! Es ist anzunehmen, dass bei genetischen Veränderungen, welche für die Arterhaltung keine wesentliche Bedeutung haben, die Fortpflanzungsfähigkeit nicht ausgeschaltet wird und diese zudem reversibel ist. Ein zentrales Stoffwechselorgan, wie die Leber, muss selbstverständlich eine Sterilitätsblockade zur Folge haben. Möglicherweise gibt es davon immer wieder Ausnahmen, da der Körper immer wieder mit neueren genetischen Störungen konfrontiert wird, diese erkennen lernen und in sein Verarbeitungsprogramm integrieren muss. Das kann natürlich Jahre bis Jahrhunderte dauern. Evolution?

„Manager-Antikörper“
organisieren genetische Reparaturabläufe!

 Diese andere „Flaggenrolle“ der Antikörper möchte ich am Beispiel des AIDS-Syndroms nochmals erläutern: Die AIDS Viren existieren angeblich schon sehr viel länger, als die Seuche an Bedeutung gewonnen hat. AIDS ist zudem kein eigenständiges Krankheitsbild, sondern eine Summe verschiedenster Symptome (Infektanfälligkeit, Kaposi-Sarkom... um nur einige zu nennen), welche in verschiedenartigster Form auftreten und als Syndrom zusammengefasst werden.

Hinweis: Man beachte, dass man heute versucht, Adenoviren zur Heilung von Tumoren einzusetzen! Machen diese etwa ein Setup im genetischen Bereich der Zellwachstumskontrolle?

Wir müssen lernen, hinter die Mauer zu sehen!

Dass die ausführende Arbeit chemisch oder im Mikroskop an den Ausführungsorganen (Tumorzellen) beobachtet werden kann, schließt keineswegs aus, dass die Signalgebung, wie vieles, über die chromosomale Steuerung erfolgt. AIDS kann man derzeit eigentlich nur durch den Antikörpernachweis identifizieren. Es wird zwar behauptet, dass diese Viren AIDS eigenständig auslösen, aber für mich gibt es sehr viele Hinweise, dass diese verschiedenen „Spezialisten“ nur versuchen, ein Setup bei wichtigen genetischen Defekten durchzuführen. Gelingt diese Reparatur, so sind diese Patienten zwar Antikörperpositiv, zeigen aber logischerweise keine Krankheitssymptome. Für diese Aids-Positiven hatte man bisher nur eine lange Dauer von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Krankheit angenommen. Dies ist aber eine Annahme, welche nicht bewiesen werden kann.  Studien, welche anzeigen, dass im Milieu von Prostituierten und Homosexuellen, jene unabhängig vom Kondomschutz stärker von Aids betroffen sind, welche zusätzlich Drogen oder unmäßig Alkohol einnehmen, untermauern meine Postulate. Eine neuere Untersuchung hat auch gezeigt, dass häufiger Drogenkonsum zu genetischen Schäden führt.

Hinweisend ist auch, dass sich die Berechnungen über die Zahl an Aidsfällen nachträglich als weit überhöht erwiesen haben: Weil eben nicht alle Erregerkontakte zu Krankheiten führen!

Es wird auch durch symptomatische Mittel, welche nur die Aktivität des Virus im Körper behindern, nie allein gelingen, dieser Leidensentwicklung Herr zu werden. Die bisher zwar anfangs immer euphorischen Meldungen über neue ANTI-AIDS-Mittel haben letztendlich wieder in Bescheidenheit geendet, weil sie auch im breit gefächerten Einsatz nie mehr als bestenfalls eine Verzögerung bewirken konnten.

Behandlung der Ursachen als Zukunftsprojekt?

Die Zukunft liegt hier in wohlüberlegten Lösungen des genetischen Bereiches. Man muss aber sehr vorsichtig zu Werke gehen, denn wie uns schon aus der Atomforschung bekannt gemacht wurde, hat jedes Ding zwei Seiten! Arbeiten im genetischen Bereich können Positives bewirken, das Risiko eines noch größeren langfristigen Schadens beim Menschen ist aber deutlich. Dieser lässt sich danach nämlich nicht durch ein Verbot oder Zwangssterilisation (Tiere) an der Fortpflanzung hindern. Die ethische Problematik ist enorm!

KIT (Kontrollierte Infektions-Therapie)
als medizinisches Konzept!

Neben der Bereitschaft des Organismus zur „Infektion“ spielt selbstverständlich   beim Angehen der Setup-Keime der bisher „Virulenz“ genannte Faktor, sowie die Menge der auftretenden Keime (Epidemien), eine wesentliche Rolle beim Setup-Procedere. Auch die Rolle von „ortsfremden“ Keimen muss geklärt werden. Diese Faktoren können zu gefährlichen Komplikationen führen. Hier sollten bremsende Maßnahmen gesetzt werden!

Wie bestimmt man den idealen Zeitpunkt für eine Reparaturinfektion?

POSTULATE

Aufgrund meiner bisher getätigten Beobachtungen, stelle ich folgende Postulate auf:

Ich postuliere,

1.: Es existiert eine Setup-Funktion der so genannten Krankheitserreger. Viele spezifische Krankheitserreger oder sogar möglicherweise alle sind mit wesentlichen noch zu erforschenden Teilen ihrer genetischen Struktur imstande mit jeweils korrespondierten Abschnitten unserer DNA eine Interferenz einzugehen. Damit sind diese Erreger imstande durch die Infektion die DNA unserer gesamten Körperzellen oder zumindest bestimmter Körpersysteme zu beeinflussen. 

Weiters können diese Mikroben in Form ihrer Setup-Arbeit unsere genetischen Codes kontrollieren und somit den Fortbestand der Menschheit sichern helfen. Es kommt ihnen also eine so genannte Funktion als Servicespezialisten zu.

Ich postuliere,

2.: Keime beeinflussen unseren Gen Code. Diese genetischen Sequenzen der Krankheitserreger sind durch ihre Setup-Funktion imstande diese immer wieder auftretenden, durch verschiedenste Stressfaktoren ausgelösten Änderungen auf unserer DNA im Sinne einer so genannten Glättungsreparatur zu regulieren.

Beispiel:

Die Evolution des Menschen ist derzeit durch soziale Strukturen im Gegensatz zu jener der Tiere stark der natürlichen Auslese entzogen! Die einzige Chance, trotzdem eine genetische Qualitätskontrolle zu erfahren, ist der Kontakt mit Keimen!

Ich postuliere,

3.: Die Entwicklung der Menschen erfolgte unter wesentlicher Mithilfe der Mikroben (Krankheitserreger). Diese genannten Mikroben prägen seit Milliarden von Jahren die Entwicklung der Menschen in der Form, dass Großteile der menschlichen DNA sozusagen ein Puzzle, bestehend aus der DNA verschiedenster Bakterien und Viren, darstellen. Es muss ernsthaft die Überlegung angestellt werden dass es eine menschliche Entwicklung ohne die Existenz dieser Keime gar nicht gebe.
Ich postuliere,

4.: Die derzeitige Form der Impfungen stört natürliche Reparaturmechanismen.  Die bisherige Handhabung mit Impfungen passiver Natur (Inaktivierte Krankheitserreger) muss neu überdacht und umgestellt werden, da ansonsten durch die Störung der regulativen Arbeit der Krankheitserreger die genetischen Strukturen nachhaltig degeneriert werden und somit unsere nachfolgenden Generationen ernsthafte Gefährdungen der Lebensqualität hinnehmen müssen. Interessant ist, dass gleichzeitig mit der Einführung von Massenimpfungen (Kinderkrankheiten mit Hauterscheinungen) auch eine massive Zunahme von Allergien, Neurodermitis, Aids und anderen immunologischen Störungen erfolgte. Eine deutsche Studie hat vor einigen Jahren ergeben, dass nicht die Umweltbelastung, sondern eher der vermehrte Zugang zu Antibiotika und Impfungen Hauptursache für solche Erkrankungen sein könnten!!!

Eine andere Art von Impfungen unter idealen Zeitpunktbedingungen und an selektionierten, gengeschädigten Lebewesen würde dem Vorbeugegedanken besser entsprechen!

Ich postuliere,

5. Es gibt auf unseren Genanlagen eine grundsätzlich reversible Fortpflanzungsschutzschaltung (mankind security genetic blocade) bei essentiellen (lebenswichtigen) Defekten.

Ich postuliere,

6.: Viele Störungen des Immunsystems sind „angeboren“ und Ergebnis versäumter oder verhinderter Setups! Werden im bestimmten Alter auftretende Setups nicht durchgeführt, indem durch Impfungen ohne Reparatur die Antikörpersignale vorgetäuscht werden, so können im Fortpflanzungsalter manche Defekte weitervererbt werden. Hautkrankheiten (Ekzemneigung, Neurodermitis, Allergien...) sind im Verband mit Schleimhauterkrankungen (Colitis, Gastritis, Funktionsstörungen der Verdauungsdrüsen...) vorderst zu nennen. Dies ist nicht verwunderlich, weil Haut und Schleimhaut wichtige Grenzflächen des Immunsystems darstellen! Die physische und psychische Integrität eines Individuums wird ja letztlich durch unser Immunsystems gesichert, damit wir nicht infolge eines Mückenstiches durch das Einbringen artfremder Gene zur Mücke „generieren“. Dass bei Neurodermitis oder diversen Allergien in vielen Fällen durch völlige Karenz artfremden Eiweißes (Fleisch, Milchprodukte, ev. bestimmte pflanzliche EW...) Symptomfreiheit erzielt werden kann, ist natürlich keine Heilung des Gendefektes, sondern das Weglassen, der für den Verdauungstrakt ohnehin schwierig und energieaufwendig zu handhabenden (Entschärfung!) artfremden Eiweißstoffe. Man beachte, welche gefährlichen anaphylaktischen Reaktionen allein die intravenöse Injektion einer kleinen Menge verflüssigten Schweinefleisches in den menschlichen Körper auslösen würde! Wir beschränken uns derzeit auf Unterdrückung von Reaktionen (Cortisongabe) und Karenz immunologischer Belastungen (artfremdes Eiweiß).

Es ist hier nochmals kritisch die Frage zu stellen, ob nicht die heutige, wenig entwickelte Form der Impfungen die Vererbung entstandener genetischer Defekte im Immunsystem geradezu verursacht!

Ich postuliere,

7.: Durch Manipulation der genetischen Struktur von Bakterien, Viren, Pilzen ... (Keime) wird die Wechselwirkung der Erbanlagen zwischen Mensch, Tier und Mikroorganismen abrupt und nachhaltig gestört. Dies führt zu vermehrten Störungen des Immunssystems: Explosive Zunahme von Allergien, von Tumorerkrankungen, Störungen der Abwehrsysteme (Infektionshäufigkeit, Aids...), Hautkrankheiten (Neurodermitis etc), Vermehrung angeborener Defekte bzw. Unfruchtbarkeit.

Erklärung: Je nach dem Grad der Veränderung der genetischen Sequenz durch die Genmanipulation können unsere Setup-Spezialisten die zu behebenden Defekte nicht mehr erkennen (Tumore, Sterilität oder angeborene Gendefekte!) oder sie sind zwar in der Lage diese zu erkennen, können aber wegen ihrer manipulierten Struktur die Reparaturen nie erfolgreich beenden. Die Folge sind dann häufige Infekte.

Ich postuliere,

8.: Es existiert im Verbund unserer Genanlagen ein System von
„Radikalen-Fängern“. Dieses fängt die in unserem Körper natürlicherweise bei der Entgiftung anfallenden freien Radikale auf. Auch ein gewisses Maß an extern entstehenden freien Radikalen wird so neutralisiert (siehe Pettkau-Effekt). Bei verschiedenen Individuen ist dieses System verschieden stark. Bei Versagen dieses Fängersystems können externe therapeutische Radikalenfänger (Radioaktive Strahlung, Chemotherapeutika...) dessen Funktion übernehmen. Dies erklärt auch die Tatsache, dass Methoden, welche selber durch Produktion freier Radikale im Körper Krankheiten entstehen lassen können (bzw. Nebenwirkungen haben!), manchmal Therapieeffekte erzielen! Ein großes Problem, welches derzeit nicht gelöst wird, ist die Dosierung. Die Dosisgröße richtet sich eher nach vielen, teilweise noch unerforschten Faktoren und weniger nach Körpergewicht und Krankheitsstadium, daher die vielen Therapieversager bzw. Krankheitsverschlechterungen!

Wenn man hier genaue Richtlinien erarbeiten kann, würde die Behandlung solcher Krankheiten unglaubliche Fortschritte machen!

 

Dr. univ. med. Josef A. Egger  -  Arzt für Allgemeinmedizin  -  A-5721 Piesendorf  -  Grabenweg 35  -  Tel 0043 (0)6549/7442-0  -  Fax -15  -  info@doc-uni.at